STRABAG mit Rekordjahr

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STRABAG SE: Neuer Rekord bei Leistung, anhaltend hoher Auftragsbestand
Die STRABAG SE hat das Geschäftsjahr 2024 mit starken Ergebnissen abgeschlossen und ihre Prognosen übertroffen. Mit einer Gesamtleistung von 19,2 Milliarden Euro, einem neuen Rekord-Auftragsbestand von 25,4 Milliarden Euro und einer außergewöhnlich hohen EBIT-Marge von fast 6 % bestätigt sich der Baukonzern als einer der führenden Akteure in der europäischen Bauwirtschaft.

CFO Christian Harder zeigte sich hochzufrieden mit der Entwicklung: „2024 war wirtschaftlich ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr. Wir konnten die Leistung stabil halten und unseren Auftragsbestand auf ein neues Rekordhoch ausbauen. Die EBIT-Marge liegt dabei deutlich über den ursprünglichen Erwartungen.“

Besonders positive Impulse kamen aus dem Infrastruktur- und Building Solutions-Segment in Deutschland sowie aus starken Leistungssteigerungen in Polen, Italien und dem Nahen Osten. Dagegen entwickelten sich die Märkte in Österreich und Ungarn erwartungsgemäß rückläufig.

Der Auftragsbestand kletterte auf 25,36 Milliarden Euro – eine Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Die größten Zuwächse gab es in Deutschland, insbesondere im Infrastruktur- und Ingenieurbau, sowie in Polen, Österreich, der Slowakei und Rumänien. Besonders erfreulich war eine erste Erholung im österreichischen Wohnungsbau, die sich im letzten Quartal des Jahres abzeichnete. Rückläufig entwickelte sich hingegen der Auftragsbestand in Großbritannien, was dem Abschluss mehrerer Großprojekte geschuldet ist.

Wichtige Neuaufträge, die zum Wachstum beitrugen, waren unter anderem Netzausbauprojekte für die Energiewende in Deutschland im Wert von über 1,1 Milliarden Euro, die Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin sowie der Ersatzneubau der Schifffahrtsschleuse Kriegenbrunn in Bayern. In der Slowakei erhielt STRABAG den Zuschlag für den Um- und Ausbau der F.D. Roosevelt Klinik, während in Tschechien der Bau der neuen Zentrale einer Tochtergesellschaft der Erste Group nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards begonnen wurde. Auch auf internationaler Ebene konnte der Baukonzern große Projekte sichern, darunter eine Schnellbahnlinie in Toronto und ein Wohnbauquartier in Abu Dhabi.

Die EBIT-Marge wird für 2024 auf nahezu 6 % geschätzt, ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu den 5,0 % des Vorjahres. Haupttreiber dieser Entwicklung waren positive Ergebniseffekte im Segment Nord + West sowie eine deutlich geringere Belastung durch das volatile internationale Projektgeschäft.

Auch die Mitarbeiterzahl stieg leicht an, mit durchschnittlich 78.174 Beschäftigten weltweit, was einem Zuwachs von 1 % entspricht. Besonders stark war das Wachstum in Deutschland und der Benelux-Region, angetrieben durch Übernahmen im Bereich Building Solutions, TGA und Energiemanagement.

Für das Jahr 2025 erwartet der Vorstand eine deutliche Leistungssteigerung auf rund 21 Milliarden Euro. Die Prognose stützt sich sowohl auf den hohen Auftragsbestand als auch auf die erwarteten Erträge aus den getätigten Übernahmen. Die EBIT-Marge wird sich nach dem außergewöhnlichen Jahr 2024 voraussichtlich normalisieren, allerdings hebt STRABAG das Margenziel auf mindestens 4,5 % an.

Zusätzlich plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 1,1 Milliarden Euro, insbesondere für strategische Akquisitionen im Rahmen der Strategie 2030. Diese soll STRABAG langfristig weiter stärken und die Marktposition im Bereich Infrastruktur und nachhaltiges Bauen ausbauen.

Mit einem soliden finanziellen Fundament, einem Rekord-Auftragsbestand und einer klaren Wachstumsstrategie bleibt STRABAG auf Erfolgskurs. Das Unternehmen ist bestens aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach nachhaltiger Bauinfrastruktur und Energiewende-Projekten optimal zu nutzen.

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