SFC Energy meldet Folgeauftrag. Trump’s Hammer gegen „NATO-Auftrag“, Rüstungsboom und Rekordumsätze. Und die Aktie heute?

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SFC Energy AG erhält erneut Folgeauftrag von LiveView Technologies USA und baut globale Präsenz mit neuem US-Standort weiter aus
SFC Energy, „Spezialist für hybride und nachhaltige Stromversorgung“ – Brennstoffzellen, kann als einer der wenigen, ehemaligen Anlegerlieblingen, „Wasserstoffplayer“ operativ überzeugen. Und das bereits seit längerem. Deshalb gilt: Schwarze Zahlen, kräftige Wachstumsraten und  – wichtig in Anbetracht des Liberation Day – mit Produktionsstätten auch in USA und Indien, um die weltweit zunehmenden protektionistischen Massnahmen zu kontern. Also kann man sich fragen, wie hält sich heute die SFC Energy Aktie. Und wie zukünftig. Denn die Unsicherheit wird den Aktienmarkt noch länger prägen, Dafür birgt der Name Trump.

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Trumps Zollhammer wird heute die Aktienmärkte durchschütteln – und die SFC Energy -Aktie?

Asien in rot, DAX-Vorhandel in rot, teilweise unter 22.000-Punkte. Und da kommt heute morgen eine Meldung aus München. Volumen: „Nur“ 1,5 Mio EUR. Aber: Folgeauftrag. Und der indirekte Auftraggeber ist die NATO – Perspektiven? Ja! Konkret geht es um einen Auftrag für Direktmethanol-Brennstoffzellen vom langjährigen SFC-Partner ZeroAlpha Solutions Ltd. Und wie bei früheren Aufträgen handelt ZeroAlpha im Auftrag der NATO Support and Procurement Agency (NSPA), der Beschaffungsorganisation für Ausrüstung und Dienstleistungen für die NATO-Mitgliedstaaten und ihre Partnerländer.

In diesem Fall wurde der Auftrag speziell für das britische Verteidigungsministerium vergeben, das für den Schutz der Sicherheit, Unabhängigkeit und Interessen des Vereinigten Königreichs verantwortlich ist. Darüber hinaus ist der Auftrag Teil eines bestehenden NATO-weiten NSPA-Rahmenvertrages zur Lieferung taktischer Energiesysteme, einschließlich der DMFC-Technologie von SFC. Und dieser Rahmenvertrag unterstreiche das umfassende Engagement zur Verbesserung der Energieversorgungsfähigkeiten für NATO-Partnerstaaten, so SFC Energy.

Defense ist losgelöst von der ganzen Zolldiskussion – SFC Energy kann liefern, passende Angebote, hohe Zahlungsbereitschaft.

Und zu Recht zufriedener Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Energy AG: „Weltweit sehen wir einen steigenden Bedarf an elektrischer Energie im Feldeinsatz. Als SFC Energy entwickeln und liefern wir seit mehr als 15 Jahren hochzuverlässige und flexible Energielösungen für Kunden aus den Bereichen Defense und öffentliche Sicherheit. Bis heute sind wir der einzige Anbieter von NATO-qualifizierten Brennstoffzellensystemen für portable, netzferne und fahrzeugbasierte Anwendungen – eine technologische Alleinstellung, die uns zum bevorzugten Partner von Streitkräften weltweit macht. Gleichzeitig sind wir durch eine Reihe von Verteidigungsorganisationen qualifiziert und damit gut gerüstet, um von den steigenden Verteidigungsausgaben in Deutschland, Europa und darüber hinaus zu profitieren.“

Zur Perspektive aus „der NATO-Ecke“ sagt Stewart Burton, Vorstandsvorsitzender der ZeroAlpha Solutions Ltd: „SFC Energy bietet mit seiner einzigartigen Brennstoffzellen-Technologie Energiequellen, die schwer detektierbar, robust, zuverlässig sind – auch unter extremen Umweltbedingungen – und vor allem felderprobt. Durch die Erfüllung dieser Anforderungen und die hohe Qualität der Stromgeneratoren der JENNY- und EMILY-Serien ist SFC bestens positioniert und für NATO-Mitgliedstaaten und Partner über die NSPA deutlich sichtbar.“

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„Im Geschäftsjahr haben wir unsere weltweit führende Position in der stationären Brennstoffzellentechnologie weiter ausgebaut – mit starkem Wachstum, gestiegener Profitabilität und konsequenter Internationalisierung“,

so Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Energy anlässlich der Vorlage der Geschäftszahlen 2024. Und so kann man wohl relativ entspannt die Stürme um Zollkrieg, drohendem Handelskrieg oder -kriegen aussitzen. Fragt sich wie die Anleger diese Position eskomptieren. Spannende Aktie in unruhigen Zeiten.  Und nochmals zu den 2024er Zahlen: Besonders im Verteidigungssegment, das aufgrund geopolitischer Spannungen stark an Bedeutung gewinnt, konnte SFC ein Umsatzplus von 60 Prozent realisieren. Also ein kräftiger Treiber für das Gesamtwachstum. Dazu gilt: Die technologische Alleinstellung mit NATO-qualifizierten Systemen verschafft dem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in militärischen Einsatzbereichen.

2024 in Kurzform – SFC Energy liefert.

Mit einem Jahresumsatz von 144,8 Mio Euro verzeichnete der Konzern ein sattes Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das Geschäftsfeld Clean Energy stach besonders hervor und wuchs um 27,3 Prozent auf über 100 Mio Euro – getrieben durch steigende Nachfrage in den Bereichen industrielle Anwendungen, Videoüberwachung und Digitalisierung. Auch der Bereich Clean Power Management trug mit einem Wachstum von 12,9 Prozent wesentlich zum Gesamterfolg bei. Und die Rekord-Auftragslage sorgt für Rückenwind. Denn der Konzern startet mit einem nie dagewesenen Auftragsbestand von über 104 Mio Euro ins neue Jahr. Die Auftragseingänge kletterten im Jahresverlauf um über ein Drittel auf 167,8 Mio Euro. Damit ist klar: Die Nachfrage nach portablen und stationären Brennstoffzellensystemen reißt nicht ab – im Gegenteil. In einem Marktumfeld, das zunehmend auf dezentrale, saubere Energiequellen setzt, scheint SFC Energy perfekt positioniert.

… und das mit schwarzen Zahlen.

Auch auf der Ergebnisseite glänzt SFC Energy in 2024: Das bereinigte EBITDA legte um über 45 Prozent auf 22 Mio Euro zu, die entsprechende Marge verbesserte sich von 12,8 auf 15,2 Prozent. Das bereinigte EBIT kletterte um über 60 Prozent auf 15,6 Mio Euro, was einer EBIT-Marge von 10,7 Prozent entspricht. Damit übertraf das Unternehmen nicht nur seine eigenen Prognosen, sondern auch die Erwartungen vieler Marktbeobachter.

Und 2025? Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand ein weiteres kräftiges Umsatzwachstum zwischen 11 und 25 Prozent. Das entspricht einem möglichen Umsatz-Anstieg auf bis zu 181 Mio Euro. Auch das bereinigte EBITDA soll erneut zulegen, auf bis zu 28,2 Mio Euro. Und die EBIT-Marge könnte sich entsprechend weiter verbessern. Zumindest sofern geplante Investitionen im In- und Ausland wie geplant umgesetzt werden und die Materialkosten im Rahmen bleiben.

Denn: SFC Energy bleibt ein Börsenliebling der Energiewende. Mit militärischem Rückenwind. Trotz Trump-Hammer? Trotz aufziehendem Handelskrieg?

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