Drägerwerk mit starkem Ergebnis 2024

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Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen 2022: Umsatz und Ergebnis trotz weiterhin hohem Auftragsbestand deutlich unter Vorjahr – Prognose 2023: Rückkehr zu Wachstum und Profitabilität
Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2024 operative Stärke und strategische Weitsicht bewiesen. Trotz anhaltender Herausforderungen, insbesondere in China, stieg der Auftragseingang auf 3.381 Mio. Euro, ein Plus von rund 90 Mio. Euro gegenüber dem starken Vorjahreswert. Und der Umsatz blieb mit 3.370,9 Mio Euro nahezu stabil auf Vorjahresniveau. Dabei legte das EBIT hingegen deutlich um 16,6 % auf 194,0 Mio Euro zu – getragen von operativer Effizienz und einem positiven Beitrag durch Einmaleffekte in Höhe von 22 Mio Euro.

EBIT-Marge steigt – Gewinn wächst stärker als der Umsatz

Mit einer verbesserten EBIT-Marge von 5,8 % (Vorjahr: 4,9 %) hat Dräger seine eigene Zielsetzung übertroffen. Vorstandschef Stefan Dräger betont: „Der Gewinn ist schneller gewachsen als der Umsatz. Das war das Ziel.“ Und der Konzernjahresüberschuss stieg auf 124,8 Mio. Euro (Vorjahr: 112,0 Mio. Euro). Dabei erhöhte man die Bruttomarge  spürbar auf 44,9 %, gestützt durch Preiseffekte und geringere Qualitätskosten.

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Starke Entwicklung in beiden Geschäftssegmenten – Sicherheitstechnik wächst besonders dynamisch

Im Segment Medizintechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt leicht auf 1.924,1 Mio Euro, getrieben von Services und Wärmetherapiegeräten. Aufgrund eines starken Basiseffekts aus dem Vorjahr (COVID-Nachholeffekte in China) ging der Umsatz währungsbereinigt um 2,7 % zurück. Aber deutlich besser entwickelte sich die Sicherheitstechnik, mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 4,9 % auf 1.471,2 Mio. Euro. Hier sorgte eine starke Nachfrage nach Atemschutz, Personenschutz und Arbeitssicherheit weltweit für Wachstum.

Q4 mit Schub – starkes Finish zum Jahresende.

Das 4. Quartal 2024 war besonders erfolgreich: Auftragseingang +8,6 %, Umsatz +2,6 %, EBIT +27,3 % auf 113,9 Mio. Euro. Die EBIT-Marge kletterte auf 10,6 % – ein Beweis für die Dynamik und Effizienz des Konzerns im Schlussquartal.

Drägerwerk erhöht Dividende deutlich. Dazu: Kapitalbasis bleibt stark.

Und Dräger will seine Aktionäre am Erfolg beteiligen: Die Dividende soll auf 1,97 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 1,74 €) und 2,03 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 1,80 €) steigen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 30,1 %. Dabei lag die Eigenkapitalquote zum Jahresende bei 49,7 % – ein solider Wert, der zukünftige Investitionen absichert und Raum für weiteres Wachstum lässt.

Prognose 2025: Solider Ausblick mit nachhaltiger EBIT-Entwicklung

Für das laufende Jahr 2025 erwartet Dräger einen währungsbereinigten Umsatzanstieg zwischen 1,0 % und 5,0 %. Die EBIT-Marge soll im Bereich von 3,5 % bis 6,5 % liegen. Die Zielvorgabe des Konzerns, die Profitabilität jährlich im Durchschnitt um einen Prozentpunkt zu verbessern, bleibt bestehen – bereinigt um Sondereffekte. Und die Nachhaltigkeit liegt im Fokus: Integration in Geschäftsstrategie und Berichtswesen. Und erstmals hat Dräger seinen Nachhaltigkeitsbericht gemäß CSRD als integrierte Konzernnachhaltigkeitserklärung veröffentlicht. Dabei im Zentrum stehen dabei konkrete Maßnahmen und Ziele in den Bereichen Klimaschutz, soziale Verantwortung, Ressourcenmanagement und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Fazit: Drägerwerk überzeugt mit Stabilität, Effizienz und Weitblick.

Denn die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat 2024 operativ wie strategisch geliefert. Starke Ergebnisentwicklung, gezielte Portfoliooptimierungen, ein solides viertes Quartal und eine klare Nachhaltigkeitsstrategie machen den Konzern zukunftsfest. Und für Investoren bleibt Dräger ein verlässlicher Wert mit langfristigem Potenzial, operativer Disziplin – und attraktiver Dividendenpolitik.

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